Wie NGOs mit Filter Marketing Reichweite erzielen

NGOs stehen häufig in der Kritik, wenn sie Geld für Marketingmaßnahmen ausgeben. Doch wie sollen sie sonst die Aufmerksamkeit erzielen, die sie dringend für Spenden und zum Anstoß einer gesellschaftlichen Diskussion benötigen?

Wie sollen wohltätige Organisationen auf Missstände aufmerksam machen? Wie können sie Freiwillige und Helfer finden? Wie können sie erreichen, dass Menschen über ihr Thema sprechen?

Eine clevere Marketingstrategie wird benötigt, welche mit möglichst wenig Mitteln eine maximale Reichweite schafft. Viele NGOs betreiben zum Beispiel kreatives Influencer Marketing, jedoch werden die Influencer nicht wie bei normalen kommerziellen Unternehmen bezahlt, sondern „spenden“ ihrerseits ihre Reichweite dem guten Zweck. Viele Werbenetzwerke bieten auch Spezialtarife für wohltätige Organisationen an.

All diese Maßnahmen haben jedoch Grenzen. Unternehmen sowie NGOs suchen vermehrt nach weiteren kreativen Formen, smart zusätzliche Reichweite zu schaffen.

Mit Sozialen Medien intelligent Reichweite erzielen

Mit Social Media Marketing können NGOs ihre Reichweite zusätzlich aufbauen, fast die Hälfte aller Menschen nutzen mittlerweile soziale Medien . Der Vorteil daran ist, dass Unternehmen und gerade NGOs die Reichweite ihrer Follower nutzen können. Es gibt nur einen Haken: Der Follower muss genug motiviert sein, den Beitrag nicht nur zu liken, sondern auch mit seinen Followern zu teilen.

Mit starren Kampagnen ist die Wahrscheinlichkeit dafür eher gering, denn die User werden nicht zur aktiven Interaktion aufgefordert. Kann der User dem Beitrag eine persönliche Note verleihen und identifiziert sich direkt mit der Message der Kampagne, ist er persönlich eingebunden In dem Fall teilt er den Content mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit, sodass die Kampagne viral wird.

Wie Fridays For Future täglich Millionen User erreicht

Am Beispiel von Fridays For Future sieht man spätestens seit 2019, wie gut auch nicht-kommerzielle Themen die sozialen Medien bestimmen können.

Um nicht nur auf den Straßen zu zeigen, dass man die Sache unterstützt oder um auf Streiktermine aufmerksam zu machen, nutzen viele Fridays For Future Unterstützer Filter für ihre Profilbilder.

Hier am Beispiel des Twitter Profilbildes des bekannten Ökoenergie-Forschers und Professors Volker Quaschning:

Diesem Beispiel folgen viele Anhänger der #FFF – Bewegung. Jedes Mal, wenn der User mit einem solchen Filter auf dem Profilbild auf Twitter, Instagram und Co. agiert, wird die Botschaft mit seinen Followern geteilt und erreicht immer mehr Nutzer.

Vorteile von Filter Marketing für gesellschaftliche Themen

Filter Marketing setzt auf visuelle Inhalte, die mit dem eigenen Bild des Nutzers maximal individualisiert werden, und ist somit optimal für die Kommunikation von NGOs.

Die Vorteile von Filter Marketing:
• Vor allem junge, aktive User werden durch Filter angesprochen
• Zusätzliche Reichweite bei gleichbleibendem Marketingbudget (ohne weitere Medienkosten)
• Filter Marketing kann in Werbeanzeigen eingebunden werden, somit wird die Reichweite der Kampagne zusätzlich vervielfältigt
• Filter eigenen sich optimal für Kampagnen um auf gewisse gesellschaftliche / wohltätige Themen aufmerksam zu machen und Spendengelder zu sammeln
• Als Eyecatcher machen Filter wichtige Themen sehr gut und auffällig bekannt
Auch andere Initiativen haben die Wirkung von Filtern für ihre Kommunikation erkannt. Das Projekt GermanZero fordert seine Unterstützer neben Spenden auch dazu auf, einen Profilfilter zu nutzen:

https://www.germanzero.de/profilbild-erstellen

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