Was ist Filter Marketing?

Filter sind aus den sozialen Medien nicht mehr wegzudenken. Sie peppen Stories auf, liefern zusätzliche Informationen und eröffnen Usern immer neue Möglichkeiten beim Kreieren von Content. Strategisch richtig eingesetzt, können Filter außerdem ein sehr erfolgreiches Tool im Marketing-Mix sein.

Filter sind vor allem durch Plattformen wie Snapchat und Instagram bekannt geworden. Beliebt sind auch die von Facebook bereitgestellten Bildüberlagerungen zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel zum Valentinstag, zu Weihnachten oder zum CSD oder zur Anteilnahme an weltbewegenden Ereignissen wie bei „Je suis Charlie“, nach den terroristischen Anschlägen in Paris 2015. Beliebte Filter werden von den Nutzern selbst gestreut und können sehr hohe Reichweiten erzielen. Daher ist es auch interessant, dieses Tool werblich zu nutzen.

Hohes Potential im Marketing

Filter bieten nicht nur privaten Nutzern einen Mehrwert. Auch Unternehmen und Organisationen können sie nutzen und dabei verschiedene Ziele verfolgen. Der Begriff Filter Marketing wird bisher wenig verwendet, auch wenn Filter bereits heute von vielen Unternehmen zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Agenturen und Content Creators erstellen Filter sowie Filter-Effekte für Fotos oder Videos. Designer bieten auf Plattformen wie etsy.com und creativemarket.com entsprechende Dienstleistungen an, Influencer verkaufen Adobe Lightroom Presets zur Bildbearbeitung. Dies zeigt, dass es bereits einen breiten Markt für Filter gibt.

Doch beim Filter Marketing geht es nicht nur um die Erstellung von Filtern oder Effekten. Filter Marketing beinhaltet auch die Erstellung, Verwaltung, Distribution und Vermarktung von Filtern.

Eine erfolgreiche Vermarktung bietet viele Wettbewerbsvorteile:

User, die Filter auf ihren privaten Profilen nutzen, verbreiten die Inhalte in ihren Timelines und generieren damit eine große organische Reichweite. Diese Reichweite kann beispielsweise dazu genutzt werden Marken systematisch aufzubauen (Markenbildung). Außerdem kann dadurch viel Aufmerksamkeit für Veranstaltungen, Marken, Produkte oder Initiativen generiert werden. Dabei zählt Filter Marketing zur sogenannten Below-the-Line-Kommunikation, da sie subtiler und unterschwelliger ist, als beispielsweise klassische Werbung in Massenmedien. Zahlreiche Studien zeigen zudem, dass Inhalte, die uns über Menschen erreichen, die wir persönlich kennen, von uns als besonders glaubwürdig und überzeugend wahrgenommen werden. Filter, die die Verbundenheit mit einer Marke, einem Ereignis oder einer Bewegung ausdrücken, steigern das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen. und Damit eignen sie sich auch besonders, um das Brand Engagement zu steigern.

Bei der Ausgestaltung von Filter Marketing fokussieren sich Unternehmen aktuell häufig noch ausschließlich auf die großen sozialen Netzwerke Snapchat, Instagram und Facebook. Sie lassen dabei die Möglichkeiten außer Acht, die Ihnen plattformunabhängige Filter bieten können.

Plattformunabhängige Filter bieten Unternehmen und Usern mehr Flexibilität

Generell sind Facebook, Snapchat und Co recht restriktiv bei der Platzierung von Markenlogos. Zudem müssen die Filter meist speziell für jede Plattform programmiert werden und sind dann weitgehend auf diesen Kanal beschränkt. Anders ist das bei plattformunabhängigen Filtern, wie das Hamburger Start-Up LIVEDAB sie anbietet. Die Nutzer gelangen über einen Link oder einen QR-Code zu einer Filter-Kampagne. Hier können sie ihre Bilder mit Filtern für Marken, Veranstaltungen oder NGOs versehen, diese auf ihr Smartphone herunterladen oder direkt auf verschiedenen Social-Media-Plattformen und Messengern teilen.
Der Vorteil: Die LIVEDAB Filter Kampagnen funktionieren im Smartphone-Webbrowser des Nutzers, wodurch der Einstieg sehr einfach ist und zuvor keine separate App heruntergeladen werden muss.