4 Beispiele, um Filter Marketing für’s Stadtmarketing zu nutzen

Wenn die Einkaufspassagen leer sind, der Tourismus ausbleibt und das Stadtfest abgesagt wird, hat es das Stadtmarketing besonders schwer.

Die Interessengruppen, die am Stadtmarketing beteiligt sind, leide unter der Coronakrise. Der Einzelhandel muss starke Umsatzeinbußen verkraften, Dienstleistungen dürfen nur unter teilweise kostspieligen Auflagen erbracht werden und viele Gastronomen und Hoteliers stehen sicherlich noch eine ganze Weile vor schwierigen wirtschaftlichen Zeiten.

Daher lohnt es sich, die aktuell noch tourismus-schwache Zeit zu nutzen, um Konzepte für nach oder während Corona zu erstellen und anzupassen.

Filter Marketing hilft, mit wenigen Mitteln eine virale Verbreitung des Stadtmarketings zu erreichen.

In Bildern werden Emotionen geweckt, sie sind persönlich und wer kennt es nicht? Man sieht, wie ein Bekannter ein Bild aus seinem Urlaub postet und wünscht sich, auch dorthin zu reisen. Doch wohin genau es dann geht, sieht man nicht auf den ersten Blick. Ein Filter über diesem Foto hilft dem Betrachter, besser zu erkennen, worum es geht und verlängert so das Stadtmarketing und die CI der Stadtkampagne auf die Social Media Kanäle der Besucher und Einwohner der Stadt.

Beispiele zur Nutzung von Filter Marketing Kampagnen im Stadtmarketing:

1. Stärkung der Stadtmarke bei Touristen

Priorisiertes Ziel von Stadtmarketing ist es, Touristen anzulocken und somit die heimische Gastronomie und die allgemeine Wirtschaft anzukurbeln. Mit Filter Marketing kann das Stadtmarketing Touristen ermutigen, Bilder von sich an den bedeutenden Stellen der Stadt oder mit Schnappschüssen auf Social Media zu posten. Mit dem Filter kann ein Hashtag, ein Slogan oder das Wahrzeichen der Stadt zu dem Bild hinzugefügt werden. Dadurch ist für den Follower schnell erkennbar, um welche Stadt es sich handelt und auch der Slogan der Kampagne wird somit kostenlos einer neuen Audience gezeigt.

An Wahrzeichen der Stadt kann auf Schildern, zum Beispiel mit einem QR-Code auf den Filter aufmerksam gemacht werden. Im Browser seines Smartphones kann der Nutzer ein Bild mit dem Filter versehen, es abspeichern und direkt auf Social Media teilen. Vor allem junge Zielgruppen nutzen gerne soziale Medien, sodass Filter Marketing das Potential hat für diese Generation die Postkarte zu ersetzen.

2. Heimatgefühl

Neben dem Tourismus hat Stadtmarketing meist auch das Ziel, das Heimatgefühl der Einwohner zu stärken.
Häufig nehmen Einheimische die Wahrzeichen der Stadt als selbstverständlich wahr. Mit der Nutzung von Filter Marketing im Stadtmarketing kann ihr Blick wieder geschärft werden, sodass sie sich wieder bewusstwerden, an welch schönem Ort sie wohnen.

Der Aufruf, den Filter zu nutzen kann online in sozialen Medien erfolgen, aber auch offline. Neben einem QR-Code neben Wahrzeichen kann dies für die Einwohner auch an alltäglichen Orten sein, zum Beispiel mit dem Aufruf verbunden, seinen Lieblingsort oder sein Lieblingscafé der Stadt zu zeigen.

3. Das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt stärken

Aus aktuellem Anlass: In ganz Deutschland werden aktuell Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise gelockert, dennoch bleiben einige Maßnahmen weiterhin bestehen. Es ist immer noch wichtig, dass die Bürger einer Stadt zusammenhalten, sich trotz Abstand gegenseitig helfen. Und doch sind in absehbarer Zeit keine Großveranstaltungen wie Stadtfeste erlaubt, welche in „normalen“ Zeiten einen erheblichen Anteil zum Gemeinschaftsgefühl in der Stadt beitragen.

Mit einem gemeinsamen Filter, welche die Einwohner der Stadt nutzen können, wenn sie Bilder auf Sozialen Medien posten, kann auch trotz Abstandsgebot Zugehörigkeit signalisiert werden. Gemeinsam mit einem Hashtag und einen Aufruf zur Nutzung des Filters können hier einzigartige Emotionen bei den Bürgern geweckt werden.

Ebenso kann der Filter genutzt werden, um dem Einzelhandel nach Lockerung der Maßnahmen zu helfen. Wenn ein gemeinsamer Filter genutzt wird, um Öffnungszeiten oder generelle Infos, z.B. über die Lieferbarkeit der Produkte, zu teilen, wird auch hier mehr Engagement bei den Usern geweckt, als bei den Aufrufen einzelner Händler oder Spendenaktionen für besonders betroffene Branchen.

4. Einbindung von Filter Marketing in das Stadtkonzept

Generell ist Filter Marketing perfekt geeignet für die ganzheitliche Integration ins Stadtmarketing. Da gerade im Regionalmarketing nicht viel Budget vorhanden ist, wird hier die Reichweite der Bewohner des Ortes sowie die der Besucher und Touristen genutzt. So kann der QR-Code zum Filter auf Schilder an oder neben Wahrzeichen platziert werden. Auch bestehende Infoflächen des Stadtmarketings können dazu genutzt werden.

Ideen für solche Filter sind zum Beispiel Skylines oder Silouetten der Wahrzeichen der Stadt. Wichtig ist dabei, dass der Filter zum sonstigen Konzept des Stadtmarketings passt, sodass CI und Slogan gut wiedererkennbar sind.

Filter Marketing am Beispiel der Landeshauptstadt Kiel

Die Stadt Kiel nutzt Filter Marketing, um ihre Kampagne „#KIELLIEBE“ zu unterstützen. Dazu ruft das Stadtmarketing der Stadt Kiel auf den Kanälen Webseite und Instagram seine dazu auf, unter dem Hashtag #KIELLIEBE Bilder mit dem von LIVEDAB bereitgestelltem Filter zu teilen.

Sprich uns gerne an, wir besprechen mit dir deine Idee für Filter Marketing!